Rudel auf Reisen

Gerade hat der meteorologische Frühling angefangen, da macht sich unsere Wölflingsmeute auf den Weg in ihr diesjähriges Winterlager. Für ein Wochenende sollte die Wolfshöhle im evangelischen Gemeindehaus Dahlerbrück errichtet werden. Daher machten es sich unsere Wölflinge auch direkt nach der Ankunft am Freitagabend bequem und rollten ihre Schlafsäcke aus. Nach dem Abendessen und der Abendrunde wurde noch etwas gespielt – natürlich ganz Artgerecht eine Runde „Wehrwolf“.

Der Samstag begann natürlich mit der Morgenrunde und einem kräftigen Frühstück. Doch unsere Leiter wissen ja: so eine Meute braucht Auslauf! Ab zur Glör zu einem Stationsspiel ganz unter dem Leitgedanken von Vertrauen und Zusammenarbeit. So waren vier Stationen auf dem ca. 3,5 km langen Rundweg um den Stausee verteilt, die von den einzelnen Rudeln eigenständig angelaufen wurden.

Die Wölflinge durften sich einmal richtig fallen lassen – und zwar rückwärts von einer zum Podest umfunktionierten Mülltonne in die Arme der Rudelmitglieder. Nicht nur, dass das Vertrauen in die Fänger groß sein muss, es ist auch der eigene Körper zu überwinden, der durch seine Reflexe das Fallen verhindern will. Ein Kampf von Körper und Geist!

Als nächstes galt es, aus Butterkeksen, Zuckerguss und diversen Süßigkeiten ein schön verziertes kleines Hexenhaus zu bauen. Dies gelingt am Besten, wenn sich alle Rudelmitglieder untereinander abstimmen und gemeinsam an der Lösung arbeiten.

Beim Geschmackstest bekamen unsere Wölfe „Leckereien“ ins weit aufgerissene Maul gestopft. Gut, was lecker ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden. So kam die Vanillesoße doch meist besser an, als Knoblauch oder Senf. Wichtig war es aber, sich im ganzen Rudel abzustimmen, und eine gemeinsame Einschätzung zu finden, was man dort gerade geschmeckt hat.

Zuletzt war dann noch ein Ball durch den Wald zu tragen. Nicht einfach so: Der Ball saß passgenau in einem flexiblen Ring, der wiederum an langen Schnüren befestigt war. Wurde nun an den Schnüren zu viel Zug ausgeübt, so weitete sich der Ring und der Ball viel runter. Nur durch das perfekte Zusammenspiel aller Rudelmitglieder konnte dies verhindert werden. Dass dies nicht einfach ist, mussten alle Rudel erfahren.

Zurück in der Wolfshöhle gab es erst mal was richtig Leckeres – Nudeln mit Tomatensoße! Anschließend wurde der „Scout Star“ gesucht. Mit eingeübten Gesangsdarbietungen musste die fachkundige Jury überzeugt werden. Da allerdings alle Auftritte so gelungen waren, konnte es nur eine Lösung geben: Alle gewinnen!

Zum Abend wurde es dann noch feierlich. Die ganze Meute machte sich wieder auf den Weg zur Glör um das Wölflingsversprechen von Anna, Melina, Marvin und Sarah zu feiern. Am großen Felsen – ein Ort, an dem schon viele Versprechen in unserem Stamm abgelegt wurden – erhielten die vier im Fackelschein ihr oranges Halstuch. Sicherlich ein Moment, den keiner von ihnen so schnell vergessen wird.

Der Rest des Tages klang mit Abendessen, Abendrunde sowie einer Spielrunde aus. Geschafft von dem ereignisreichen Tag, fielen die Wölflinge dann in einen segensreichen Schlaf.

Am Sonntag wurde noch ausgiebig gefrühstückt und dann die Wolfshöhle wieder in ein anständiges Gemeindehaus verwandelt. Eine letzte Einheit befasste sich noch mit Ideen, was in den nächsten Gruppenstunden so gemacht werden kann. Nach einem vitaminreichen Mittagssnack folgte die Lagerreflexion bevor es auf den Heimweg ins eigene Revier ging.

Unsere jüngste Stufe blickt auf ein erfolgreiches Wochenende mit viel Spaß, Abenteuer und neuen Erfahrungen zurück. Gemeinschaft und Vertrauen wurden gestärkt und Freundschaften vertieft. Jetzt dürfen sich die Wölfe erst mal erholen um sich nach einer Woche Gruppenstundenpause in neue Abenteuer zu stürzen.

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