Since 1974

Wie hat es eigentlich angefangen mit der Pfadfinderei im Volmetal anno 1974? Eigentlich begann es ja schon im Jahre 1973, als sich mehr oder minder regelmäßig, meistens wöchentlich, eine Gruppe Jugendlicher im Alter von 15-19 Jahren abwechselnd in den Orten Rummenohl, Schalksmühle und Halver traf. Die Jugendlichen hatten wenig oder keine Ahnung von Pfadfindertum und von Gruppenarbeit, aber Interesse daran, und deßhalb traf man sich unter der Leitung und organisatorischen Mithilfe eines Sozialarbeiters, der in seiner Jugend selbst bei der DPSG gewesen war. Die Pfarrer der Gemeinden Dahl-Rummenohl, Schalksmühle und Halver unterstützten gerne diese Treffen, z.B. durch die Bereitstellung von Räumen bzw. die Zusicherung weiterer Hilfe für die Zukunft. Nach ungefähr einjähriger Vorbereitungszeit war es dann endlich soweit und die erste Gruppenstunde der DPSG, zunächst nur in der Jungpfadfinderstufe, fand am 19. März 1974 an der katholischen Kirche in Dahl statt. die Gemeinden Halver und Schalksmühle folgten diesem Beispiel kurze Zeit später.
Wie vermutlich bei Gründungen aus dem Nichts üblich, gab es am Anfang weder einen Stammesnamen noch ein Banner; es fehlten Klufthemden, Pfadfinderausweise, Pfadfinderbücher usw. und es hatte auch niemand der damaligen Leiter jemals ein Pfadfinderversprechen abgelegt. Vorhanden war lediglich, und zwar in reichlicher Menge, wie die Entwicklung bis heute beweist, eine enorme Begeisterung für die Ideale des Pfadfindertums.
Nach mehr schlecht als rechter Durchführung eines ersten Zeltlagers auf dem Gelände “Krummewiese” in Rummenohl, an dem die drei bestehenden Jungpfadfindergruppen aus Dahl, Halver und Schalksmühle teilnahmen, folgte im Herbst die offizielle Stammesgründung durch die Wahl eines Namens und eines Stammesvorsitzenden, sowie die Verteilung der Satzung der DPSG an die anwesenden Leiter. Bei der Namenswahl wurden mehrere Vorschläge wie z.B. “Kreuzritter”, “St. Rochus” usw. gemacht, aber man einigte sich dann doch auf einen im Kreis der Leiter bis dahin ziemlich unbekannten “Don Bosco”, da die zur gleichen Zeit im Bau befindliche Bildungsstätte der DPSG in Rummennohl diesen Namen tragen sollte.
Nach der Fertigstellung des Baues nutzten die Leiter des Stammes Don Bosco häufig diese Einrichtung, die praktisch vor der Haustüre lag, um ihr Wissen und ihre Kenntnisse, aber auch ihre Kontakte zu anderen Pfadfindern auszubauen. Durch das relativ schnelle Wachstum des Stammes, der sich immerhin über das Gebiet dreier Kirchengemeinden erstreckte, mit Breckerfeld zeitweilig sogar vier umfaßte, kam es zur Bildung von immer mehr Gruppen und zur Berufung von immer mehr Leitern, worunter der anfängliche Zusammenhalt natürlich zu leiden hatte. Die pfadfinderische Betätigung verlagerte sich daher zunehmend in die einzelnen Pfarreien. Wegen zunehmender organisatorischer Probleme entschloss man sich im Jahre 1994 den Stamm “Don Bosco/Unteres Volmetal” in zwei Stämme aufzuspalten und in Zukunft getrennte Wege zu gehen.

Halver und Schalksmühle bildeten den Stamm “Don Bosco Halver” und Dahl mit Rummenohl unseren, in der heutigen Form bestehenden Stamm “Don Bosco Dahl/Rummenohl”. Der Stamm umfasst zur Zeit ca. 120 Mitglieder, und ist bereits seit langem zu einem festen Bestandteil unserer Kirchengemeinde geworden, der gar nicht mehr wegzudenken wäre.

Stammeslogo_schwarz