Förderkreis

ev_freigestelltZugegeben: Den Pfadfinderstamm Don Bosco Dahl/Rummenohl gibt es schon etwas länger als den dazugehörigen Förderkreis – aber mittlerweile unterstützen wir die Jugendarbeit im Volmetal schon seit mehr als 20 Jahren. Mit Rat und Tat, mit finanzieller und praktischer Hilfe. Und so können auch wir mittlerweile auf viele umgesetzte Projekte, kleine und große Erfolge zurückschauen. Ein kurzer Blick über die Schulter:

 

 

 

Ein Container geht auf Reisen

Auch ein Förderkreis fängt einmal klein an. Und so ging es in der ersten Zeit nach der Gründung 1990 noch darum, die für die wöchentliche Gruppenarbeit benötigte Ausrüstung zu finanzieren:  Bastelmaterial, Schreibwaren, Werkzeug. Je sicherer der Stamm aber auf eigenen Füßen stand, desto kreativer und wegweisender wurden auch die Aktionen des Förderkreises : Ein erster Meilenstein war der Kauf eines Allzweckanhängers.

 

Wenn aber vier Altersstufen zeitgleich auf große Reise gehen, reicht dessen Kapazität natürlich nicht aus. Schnell stellten sich also neue Herausforderungen: Wie transportiert man das Material eines mittlerweile gut sortierten Pfadfinderstamms geordnet in ein Sommerlager – und wie lagert man es in der Zwischenzeit sachgerecht? Der Förderkreis wurde aktiv und fand einen engagierten Förderer, der den Pfadfindern einen Container überließ. In vielen Arbeitsstunden wurde das neue mobile Materiallager mit (ebenfalls gespendeten) Regalen ausgestattet, bekam eine Treppe und Elektroinstallationen. Seitdem hat der Container per LKW schon viele Kinder und Jugendliche quer durch Deutschland begleitet.

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Der Container als mobiles Material-Depot im Sommerlager.

 

 

Schatz auf vier Rädern

Umständlich war und blieb dagegen die Beförderung der Pfadfinder selbst. Die Planung längerer Fahrten geriet oft zum logistischen Meisterakt, weil mehrere Kleinbusse benachbarter Kirchengemeinden angemietet werden mussten. Lange Überlegungen drehten sich daher im Förderkreis um die Frage, ob und wie ein eigenes Fahrzeug für den Stamm erworben werden könnte. Immer wieder kam man aber zu dem Schluss, dass die Finanzierung eine zu große Hürde und schlicht nicht zu bewältigen sei.

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Was wäre aber die Pfadfinderei ohne Abenteuer und Wagnisse? Das fragte sich wohl auch der Förderkreis, als er 2001 dann doch den großen Schritt machte: Ausschlaggebend war, dass sich ein Volmetaler Unternehmer für die Arbeit des Stammes begeisterte und uns eines seiner Firmenfahrzeuge zu günstigen Konditionen verkaufte. Um die laufenden Kosten für Steuern und Versicherung zu decken, warb der Förderkreis eine ganze Reihe ortsansässiger Firmen an: Ihre Werbung wurde öffentlichkeitswirksam auf dem Wagen platziert. Ab sofort stand also ein Mercedes Sprinter zur Verfügung – schnell eine geschätzte Institution, die nicht mehr wegzudenken war.

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Wie konnte man in der Vergangenheit bloß ohne eigenes Fahrzeug auskommen?

 

Umso dringlicher war es, dass der Förderkreis sich zu gegebener Zeit auch der Nachfolge des betagten Wagens annahm. Angesichts stark gestiegener Gebrauchtwagenpreise half das Entgegenkommen eines Autohauses – und trotzdem musste der Förderkreis eine Stange Geld auf den Tisch legen. Mittlerweile steht „der Neue“ auf dem Hof und auch er hat schon viele Reisen quer durch Deutschland und Europa absolviert.

 

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