Erschienen in der Westfälische Rundschau, März 2002

Zugegeben: Den Pfadfinderstamm Don Bosco Dahl/Rummenohl gibt es schon etwas länger als den dazugehörigen Förderkreis – aber mittlerweile unterstützen wir die Jugendarbeit im Volmetal schon seit mehr als 20 Jahren. Mit Rat und Tat, mit finanzieller und praktischer Hilfe. Und so können auch wir mittlerweile auf viele umgesetzte Projekte, kleine und große Erfolge zurückschauen. Ein kurzer Blick über die Schulter: 

 

 

Ein Container geht auf Reisen

Auch ein Förderkreis fängt einmal klein an. Und so ging es in der ersten Zeit nach der Gründung 1990 noch darum, die für die wöchentliche Gruppenarbeit benötigte Ausrüstung zu finanzieren:  Bastelmaterial, Schreibwaren, Werkzeug. Je sicherer der Stamm aber auf eigenen Füßen stand, desto kreativer und wegweisender wurden auch die Aktionen des Förderkreises : Ein erster Meilenstein war der Kauf eines Allzweckanhängers.

 

Wenn aber vier Altersstufen zeitgleich auf große Reise gehen, reicht dessen Kapazität natürlich nicht aus. Schnell stellten sich also neue Herausforderungen: Wie transportiert man das Material eines mittlerweile gut sortierten Pfadfinderstamms geordnet in ein Sommerlager – und wie lagert man es in der Zwischenzeit sachgerecht? Der Förderkreis wurde aktiv und fand einen engagierten Förderer, der den Pfadfindern einen Container überließ. In vielen Arbeitsstunden wurde das neue mobile Materiallager mit (ebenfalls gespendeten) Regalen ausgestattet, bekam eine Treppe und Elektroinstallationen. Seitdem hat der Container per LKW schon viele Kinder und Jugendliche quer durch Deutschland begleitet. 

 

Der Container als mobiles Material-Depot im Sommerlager.
 

Schatz auf vier Rädern  

Umständlich war und blieb dagegen die Beförderung der Pfadfinder selbst. Die Planung längerer Fahrten geriet oft zum logistischen Meisterakt, weil mehrere Kleinbusse benachbarter Kirchengemeinden angemietet werden mussten. Lange Überlegungen drehten sich daher im Förderkreis um die Frage, ob und wie ein eigenes Fahrzeug für den Stamm erworben werden könnte. Immer wieder kam man aber zu dem Schluss, dass die Finanzierung eine zu große Hürde und schlicht nicht zu bewältigen sei.

 

Was wäre aber die Pfadfinderei ohne Abenteuer und Wagnisse? Das fragte sich wohl auch der Förderkreis, als er 2001 dann doch den großen Schritt machte: Ausschlaggebend war, dass sich ein Volmetaler Unternehmer für die Arbeit des Stammes begeisterte und uns eines seiner Firmenfahrzeuge zu günstigen Konditionen verkaufte. Um die laufenden Kosten für Steuern und Versicherung zu decken, warb der Förderkreis eine ganze Reihe ortsansässiger Firmen an: Ihre Werbung wurde öffentlichkeitswirksam auf dem Wagen platziert. Ab sofort stand also ein Mercedes Sprinter zur Verfügung – schnell eine geschätzte Institution, die nicht mehr wegzudenken war.

 

Wie konnte man in der Vergangenheit bloß ohne eigenes Fahrzeug auskommen?

 

Umso dringlicher war es, dass der Förderkreis sich zu gegebener Zeit auch der Nachfolge des betagten Wagens annahm. Angesichts stark gestiegener Gebrauchtwagenpreise half das Entgegenkommen eines Autohauses – und trotzdem musste der Förderkreis eine Stange Geld auf den Tisch legen. Mittlerweile steht „der Neue“ auf dem Hof und auch er hat schon viele Reisen quer durch Deutschland und Europa absolviert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter mit "Menschen im Mittelpunkt"

 

Menschen im Mittelpunkt 

Zelte, Kanus, Küchengerät – alles, was für die Pfadfinderei nötig ist, muss irgendwann ersetzt werden. Und auch neue Ideen wie der Bau eigener Kanus kosten Geld, mit dem der Förderkreis hin und wieder aushelfen kann. Im Mittelpunkt der ganzen Pfadfinderarbeit stehen aber immer die Menschen, die wir unterstützen möchten.

 

Ganz besonders liegt  uns die Ausbildung der Leiterinnen und Leiter am Herzen. Sie übernehmen eine enorme Verantwortung und haben die bestmögliche Vorbereitung und Begleitung verdient. Deswegen übernimmt der Förderkreis die Kosten für die Woodbadge-Kurse der DPSG – aber auch für andere Seminare, die Gruppenstunden und Lagerleben bereichern können. Ebenso stehen wir dem Stamm bei Finanzierungsproblemen der jährlichen Sommerlager zur Seite. In den letzten Jahren zieht sich die öffentliche Hand leider immer mehr zurück. Gleichzeitig wird es für viele Familien schwieriger, ihren Kindern die Teilnahme am Lager zu finanzieren. Auch hier tun wir alles,  was uns möglich ist.

 

Zukunftspläne? Haben wir auch! Auf dem Gelände des TSV Dahl möchten wir ein Domizil errichten. Erste Gespräche mit dem Vereinsvorstand haben wir bereits geführt und viel positives Feedback bekommen. Es wird nicht langweilig im Förderkreis! 

 

Und jetzt kommen Sie ins Spiel! 

Wenn Sie unsere Geschichte bis hierher verfolgt haben, ist Ihnen immer wieder einmal das Thema „Geld“ begegnet. Ohne das geht es eben nicht, wenn wir den Pfadfindern im Volmetal bei Ihrer Arbeit helfen möchten. Daher freuen wir uns über jede und jeden, der uns mit

 

• einer Einzelspende (auch zweckgebunden: einfach auf dem Überweisungsträger angeben!)

• einer regelmäßigen Spende (gerne per Einzugsermächtigung - problemlos mit dem angehängten Formular, s. Attachments - jederzeit widerrufbar!) 

• einer Sachspende (jede Menge Ideen: oben!)

 

unterstützen möchte. Ihre Spende wird durch einen einfachen Nachweis (z.B. Ihren Kontoauszug) bis zu einem Betrag in Höhe von 200 € vom Finanzamt als abzugsfähig anerkannt. Für Spendenbeiträge über 200 € senden wir Ihnen selbstverständlich immer eine Spendenbescheinigung zu.  Wichtig ist, dass Sie auf der Überweisung den Vermerk „Spende“, Ihre Adresse und – falls gewünscht – den genauen Verwendungszweck – angeben.

 

Wenn Sie sich vorstellen können, die Arbeit des Vereins finanziell zu unterstützen, und noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: 

 

per Mail an: foerderkreis<at>stammdonbosco.de

per Fax an: 03222 9868401

 

oder direkt bei folgenden Ansprechpartnern:
 
Stefan Gruyters
Hoffnungstalerstr. 43a
58091 Hagen
Tel.: 02337 8942
Michael Wehner
Parkstr. 12
58091 Hagen
Peter Wolk
Am Stuckenhagen 21
58091 Hagen

 

 

 

Im Sommer des Jahres 2003 flog die Rover Runde des Stammes Don Bosco Dahl/Rummenohl nach Südafrika und gründete ein Waisenheim für AIDS- Waisen in Bamshela im District Kwa Zulu Natal. Ursprüngliches Ziel der Fahrt war die Unterstützung eines schon existierenden Heimes in Form von Geldspenden und konkreten Arbeitsaktionen. Eine südafrikanische Partnergruppe vor Ort sollte dabei helfen. - Manchmal kommt es dann doch anders -.




Gestaltung der Wände der alten Kirche

 


Ein Komitée der Gemeinde vor Ort bekam eine alte Kirche zur Verfügung gestellt und in einer 10tägigen Arbeitsaktion wurden die nötigsten Reparaturen und Grundausstattungen vollzogen. Zuletzt taufte die Rover Stufe des Stammes das Heim auf ihren Stammespatron Don Bosco. In dem Heim leben heute 60 Kinder, deren Elternteile überwiegend an HIV gestorben sind.




Deutsche und südafrikanische Pfadfinder vor der alten Kirche von Bamshela, Sommer 2003



Mittlerweile wird das Waisenheim von der Siyabathanda Community Based Organisation - Don Bosco und dem Entwicklungshilfe Don Bosco e.V. aus Deutschland zusammen betreut. Die Vorstände der beiden Vereine pflegen einen intensiven Kontakt. Der Vorstand des Entwicklungshilfe Don Bosco e.V. ist mindestens einmal im Jahr vor Ort um die strategischen Entscheidungen mit zu gestalten.

Weitere Information über die Entwicklungshilfe Don Bosco findet Ihr unter www.entwicklungshilfe-donbosco.de

Hallo! Willkommen auf der Seite der Jungpfadfinder („Juffis“)

Wir sind ungefähr 30 Kinder und 6 Leiter. In  unseren Gruppenstunden machen wir spannende Spiele, Gruppenarbeiten und arbeiten zusammen an tollen Projekten. Außerdem fahren wir mehrmals im Jahr zusammen in ein Zeltlager. Der Höhepunkt ist das 2-wöchige Sommerlager, indem wir ferne Länder entdecken. Wenn dein Interesse geweckt ist und du zwischen 11 und 14 Jahren alt bist, schau doch einfach mal bei uns vorbei!

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