Giovanni Don Bosco

Der Engel von Turin und Schutzpatron unseres Stammes

Zu Lebzeiten Giovannis trieben sich viele verwahrloste und desorientierte Kinder auf den Straßen Turins herum. Sie wurden allein gelassen – von ihren Eltern, der Schule, von den Erwachsenen. Giovanni erkannte, dass die Jugendlichen durch diese Vernachlässigung gefährdet waren und nahm sich ihrer an. Er wollte, dass diese Kinder

  1. lernen, die Strukturen in der Gesellschaft zu erkennen und zu bewältigen,
  2. in diesen Strukturen Sinn und Wert zu verstehen, um
  3. diese z. B. wirtschaftlichen und zwischenmenschlichen Strukturen mit Leben zu füllen.

Er vermittelte ihnen Geborgenheit durch Vertrauen und Anerkennung ihrer Person. Außerdem unterrichtete er sie, wobei er immer wieder auf Prinzipien des hilfsbereiten und friedvollen Umgangs Wert legte: die Jugendlichen sollten einander Vorbild werden, sich nicht ärgern, andere wegen geistiger oder körperlicher Mängel nicht verspotten, geduldig und nicht hochmütig sein. Er ließ sie bei sich wohnen und kümmerte sich um sie, damit die Heranwachsenden Lebens- und Werterfahrungen sammeln konnten. Er verbrachte den Alltag zusammen mit den jungen Menschen in partnerschaftlicher Lebensgemeinschaft. Die erzieherische Liebe nach Don Bosco kennzeichnet sich durch drei wichtige Komponenten: „Sie ist echt menschliche Liebe, sie wird getragen von Vernunft und ist im Glauben begründet“.

Er gilt als Schutzpatron unseres Stammes, wir nehmen uns ihn zum Vorbild im Umgang mit den Jugendlichen und wollen seine Werte weitervermitteln und in die Welt hinaustragen.

 

Quellen: Fischer, S. 107; Endres, S. 10; https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Bosco; http://it.donbosco-torino.org/?s=Sant

 

 

 

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